Leinsamen Blähungen

Leinsamen BlähungenDie kleinen Leinsamen haben eine großartige Wirkung, da sie sich in der Küche vielseitig einsetzen lassen und bei zahlreichen körperlichen Beschwerden helfen. Leinsamen ist ideal um die Verdauung anzuregen, den Magen zu beruhigen, bei Durchfall und sogar zur Behandlung von Hautentzündungen.

Allerdings kann die Einnahme auch zu einigen Nebenwirkungen führen, vor allem dann, wenn man vorher noch nie Samen gegessen hat.

Nebenwirkungen von Leinsamen

Leinsamen sind sehr gesund, aber durch die Einnahme kann es auch zu unangenehmen Blähungen kommen. Grund dafür ist die Anregung auf den gesamten Darm. Leinsamen regen die Schleimzellen im Dickdarm an, was in den Darmwänden zu Reflexen führt. Durch diese Bewegungen entstehen dann natürlich auch jede Menge Gase im Darm, die Leinsamen Blähungen auslösen.

Da Leinsamen abführend wirkt, ist auch der Flüssigkeitsverlust höher. Damit der Körper nicht austrocknet, muss man den Wasserverlust durch die Einnahme von zusätzlicher Flüssigkeit wieder ausgleichen. In seltenen Fällen kann es auch zu Darmreizungen kommen, falls der Darm zu stark beansprucht wird.

Was passiert bei Gasen?

Darmbakterien LeinsamenEs ist normal, dass sich im Darm etwas Luft befindet und beim Entlassen häufig mit einem unangenehmen Geruch verbunden ist. Der Geruch ist auf die Darmbakterien zurückzuführen, da schwefelhaltige Gase entstehen. Darmgase entstehen in den meisten Fällen während der Verdauung von sehr viel Eiweiß, Kohlenhydrate und auch bei ballaststoffreicher Kost. Bei der Verstoffwechselung produzieren die Darmbakterien Wasserstoff, Kohlendioxid und auch Methan. Nicht alle Gase werden über den Darm ausgeschieden, da ein großer Teil in das Blut übergeht und von dort über die Lunge ausgeatmet wird.

Gase oder Blähungen die nur gelegentlich auftreten, sind in der Regel ungefährlich, können allerdings auch auf eine Darmkrankheit hinweisen.

Was hilft gegen die Leinsamen Blähungen?

Leinsamen Menge und Blähungen

Die Leinsamen Blähungen sind zwar nicht schlimm, aber dafür auf jeden Fall extrem unangenehm, noch dazu, wenn man nicht alleine ist. Dieses Übel ist aber nicht nur auf die Leinsamen Blähungen zurückzuführen, sondern auch dann, wenn wir uns zu wenig bewegen oder nicht richtig kauen. Falsche Essgewohnheiten können also auch an Blähungen Schuld sein.
Gegen Blähungen helfen leichte Massagen am Bauch, Wärme, Bewegung, leichte Kost und auch Fenchel- oder Anistee.
Übrigens kann es auch durch kohlensäurehaltige Getränke zu Blähungen kommen und auch wenn man beim Essen viel spricht. Die Auslöser sollten deshalb vermieden werden.

Helfen Leinsamen auch gegen Blähungen?

Im Prinzip ja, da sie die Verdauung anregen. Ist der Samen aber die Ursache, dann kann er die Leinsamen Blähungen noch verschlimmern. Es ist deshalb ratsam, erst einmal langsam mit dem Verzehr von Leinsamen anzufangen und dann stufenweise den Konsum zu erhöhen. Dadurch lassen sich die unangenehmen Nebenwirkungen vermeiden. Die Leinsamen Blähungen sind vorwiegend der Fall, wenn der Körper nicht an unlösliche Ballaststoffe gewöhnt ist. Im Idealfall sollte man bei einem höheren Konsum von Leinsamen immer sehr viel Wasser dazu trinken.

Was ist die empfohlene Dosierung?

Blähungen durch viele BallaststoffeUm Leinsamen Blähungen zu vermeiden, sollte man erst einmal mit ein bis zwei Teelöffeln anfangen, was etwa 10 g entspricht. Als Abführmittel eignet sich der geschrotete oder auch der unzerkleinerte Samen, der mit sehr viel Flüssigkeit zu den jeweiligen Mahlzeiten verzehrt werden kann. Handelt es sich aber um Gastritis oder um eine Darmentzündung, dann sollte der Leinsamen erst einmal ca. eine Stunde im Wasser ziehen, damit der typische Schleim entsteht. Die übrig gebliebene Flüssigkeit kann übrigens getrunken werden, allerdings muss natürlich trotzdem auf die Wasserzufuhr geachtet werden, um Leinsamen Blähungen zu vermeiden. Man sollte mindestens ca. 150 ml Wasser pro einen Teelöffel Leinsamen trinken.

Ansonsten ist auch noch erwähnenswert, dass täglich nicht mehr als 40 Gramm Leinsamen eingenommen werden darf, da übertriebene Mengen zu Vergiftungserscheinungen führen können, da der Samen Cyanid enthält. Die maximale Wirkung zum Beispiel bei Verdauungsbeschwerden tritt in der Regel innerhalb von 24 Stunden auf. Allerdings kann es auch durchaus der Fall sein, dass der beste Effekt erst nach zwei oder drei Tagen erzielt wird. Für Kinder ist die Einnahme von Leinsamen übrigens ohne Absprache mit dem Arzt nicht empfehlenswert!

Balaststoffreiche Kost für zu Blähungen

Leinsamen Blähungen sind also keine Ausnahmeerscheinungen, denn in der Regel haben die meisten Menschen diese Probleme, wenn sie viel ballaststoffreiche Kost essen. Sind Blähungen der Fall, dann sollten die Auslöser erst einmal vermieden werden, also nicht mit Leinsamen behandeln. Um Gase möglichst gut zu vermeiden, ist es ratsam das Essen gründlich zu kauen, sich etwas mehr zu bewegen und auch auf wirklich ausreichend Wasser zum Trinken zu achten.

Leinsamen Blähungen
Bewerte diesen Beitrag